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Der diesjährige DJT in Gymnich ist vorbei und man kann sagen: schön war es.   Schön warm und sonnig, schön voll und gut besucht, schön organisiert, alles schön nah, schön geschwenkt, schön gelaufen, schön geschossen, schön mitgefiebert. 

Einen besonders guten Eindruck machte der neue Wettbewerb des Fahnen-hochwurfs. Eine große Publikums-menge verfolgte den neuen spannenden Programm-punkt. Hier gilt es die Fahne über eine Latte zu werfen und sie nach Überquerung ohne sie zu berühren wieder aufzufangen. Die besten schafften hier großartige 9,50Meter! Ein gelungener Einstand.  

Auch wenn es für unsere 3 Bezirks-prinzen  lediglich unser Bambini-prinz Felix Over geschafft hat einen Teilerfolg zu erzielen - nämlich den linken Flügel abzuschies-sen, war es ein toller Tag und die Enttäuschung über das Nicht-Weiterkommen zum Bundes (schüler) prinzenschießen hält sich hoffentlich bei Max Albuszies und Raphael Thomas in Grenzen.


Einige Jugendliche des Bezirks waren Anfang Dezember in ganz Solingen unterwegs und haben darauf aufmerksam gemacht, was der Begriff GUTMENSCH eigentlich bedeutet.


Dank der super Vorlagen und Sprühdosen mit Sprühkreide -  gestellt vom BdSJ Köln - war alles ganz easy. Wir waren am Haupt-bahnhof Solingen, auf Weihnachts-märkten in Solingen, in der kompletten Innenstadt, an Kirchen, bei der Polizei, am Hofgarten Solingen, am Rathaus u.v.m. . Wir haben Bilder mit den Verkehrskadetten gemacht und mit einer Frau die sich für Flüchtlinge engagiert.
Wir hoffen, dass wir mit der Aktion etwas bei den Menschen erreichen konnten. Weiterhin werden wir mit Hilfe der mitgelieferten Flyer, Plakate und Postkarten die wir noch übrig haben weiter auf die Aktion aufmerksam machen.
Leider konnten wir den ausgelobten Preis nicht gewinnen, hatten aber total viel Spaß und das Motto wird uns auch im Jahr 2017 weiter begleiten. Seid Gutmenschen und Vorbilder und engagiert Euch für Eure Mitmenschen!


Wie in den letzten Jahren auch machte sich eine große Anzahl Jung- und Schüler- schützen und ein paar widerstand- fähige Stamm- schützen aus unserem Bezirk auf den Weg zu den Bundesjungschützentagen, die alljährlich für 3 Tage in den Herbstferien stattfinden – diesmal in Wissen an der Sieg. Dank Stephanie Over wurden alle Anreisenden direkt bei der Ankunft mit allen notwendigen wissenswerten Informationen rund um unsere Unterkunft, Shuttle-Bus, Essen und Party-Location im KulturWerk bestens versorgt. J Alle die bereits mehrmals solch Wochenende erlebt haben wissen wie es läuft: Freitag –  ankommen, Freunde treffen und Abtanzen, versuchen Schlaf zu finden.

Samstag – müde, weil viel zu wenig geschlafen und zu früh zum Frühstück geweckt worden, danach ein bisschen hinlegen oder einen Ausflug mitmachen, alternativ einen Schießwett-bewerb bestreiten oder einfach das angebotene Rahmen-programm aus- probieren, zwischen-drin was Essen, wieder ein bisschen entspannen oder noch schnell in die Stadt etwas einkaufen, ab zur Sieger- ehrung der Bundesjung-schützen-majestäten und danach wieder Party mit Abtanzen und wieder versuchen genügend zu schlafen. Sonntag – schon wieder viel zu früh geweckt werden, noch müder zum Frühstück und danach Sachen in der Unterkunft zusammen packen und spätestens jetzt die Sachen für den Festumzug anziehen und ab in die Jugendmesse.

Schnell noch Mittagessen oder lieber direkt die Schwenk-fahnen schnappen und zum Aufstel-lungsplatz gehen, von Bezirks-jugend-vorstand in die richtige Position in der Zugreihen- folge dirigiert werden und los geht´s!

Nach dem Zug noch etwas plaudern und schon liegt das Wochen-ende wieder hinter einem und man befindet sich auf dem Weg in Richtung Heimat. Was bleibt ist das Gefühl von total müde zu sein und dringend eine Dusche gebrauchen zu können – die hat diesmal echt gefehlt (!) , aber wenn man erstmal ausgiebig geschlafen hat, stellen sich doch auch diese Gedanken ein: Schön war´s, viele nette Schützen getroffen, gute Musik gehört, viel getanzt, die meisten haben ohne größere Verletzungen überlebt, die Schießwettbewerbe und die Rallye des Rahmenprogramms wurden mit tollen Erfolgen abgeschlossen – also eigentlich ein rund um gelungenes Wochenende. Und nächstes Jahr wieder!


Am 21. 8. machte sich eine 30-Kopf- große Gruppe auf den Weg nach Weilerswist, um dort unseren Bezirk zu repräsen-tieren. Urlaubs-bedingt konnten unser Bezirks- bambini-prinz Hannah und unser Bezirks- schülerprinz Bente leider nicht mit dabei sein und so trat unser Bezirksprinz John Seidel als einziger Jugend- vertreter beim Schießen auf Diözesan-
ebene an.

Der ganze Tag startete erstmal wenig erfreulich, da es aus vollen Kübeln regnete. Nachdem sich einige entschlos-sen direkt
zum Festzelt zu gehen und sich viele entschlossen hatten doch lieber die Schwenkfahnen im Auto zu lassen und lieber einen Regenschirm mitzunehmen, hörten die Fluten pünktlich zum Start des Festumzugs auf – war ja klar. Die verbliebenen Fahnenschwenker, Prinzen und alle Teilnehmer der Bruderschaften konnten dann trockenen Fußes den Weg durch Weilerswist zurücklegen.

Am Veran-staltungs- gelände ange-kommen erwartete uns diesmal ein bunter Aktionsmix für jedes Alter: Menschen- kicker, Fahnentuch bedrucken, Hüpfburg, heißer Draht, Infostände, Live-Musik. Besonders interessiert verfolgten wir diesmal die Fahnenschwenker-Wettbewerbe und das Diözesanbambiniprinzenschießen. Dieses fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Schießen auf eine Vogelsimulation statt. Der ganze Wettbewerb konnte per Live-Übertragung bestens verfolgt werden – ein Modus der allen gerecht wurde: den Teilnehmern, da sie ruhig, ohne Druck und ohne allzu ambitionierte Erwachsene im Hintergrund ihrem Wettbewerb nachgehen konnten und den Zuschauern, die einen attraktiven Austragungsmodus verfolgen konnten. Ein Konzept mit Zukunft und vielleicht wird es schon beim nächsten Bezirksprinzenschießen  bei uns eingesetzt werden. Das Prinzenschießen fand auf dem nahegelegenen Schießstand statt, der Dank guten Shuttleservice einfach zu erreichen war. Begleitet vom Bezirksschießmeister nahm John seine Chance war. Leider reichte sein Ergebnis am Ende nicht, um sich auch für das Bundesprinzenschießen zu qualifizieren. Damit ging ein langer Tag auf einem gut organisierten Event, das für alle Altersklassen ein gutes Rahmenprogramm bot zu Ende und nächstes Jahr sind wir wieder dabei, wenn es heißt: auf zum Diözesanjungschützentag!


Ende Mai trat Michael Ludwig den Weg nach Solingen an, um den 25 Teilnehmern von 11 bis 46 Jahren den praktischen Teil des Fahnenschwenkens zu vermitteln. Den Auftakt der Veranstaltung bildete meine theoretischen Einführung über die Herkunft des Fahne Schwenkens und sein Bedeutung, danach übernahm er mit seinem Team die Einteilung und startete direkt los. In der Turnhalle probierten sich die Anfänger im richtigen Fahne führen: um den Körper herum, mit Richtungswechsel im Rücken, in Achten, Sonnen, Hubschraubern….Dabei stellte er erst jede Figur für alle vor und ging dann von einem zum anderen, um jeden einzeln zu korrigieren oder um Tipps zu geben. Hier kam ich auch nicht mehr Drumherum und musste mich meiner Fahne stellen: war gar nicht so schlimm und eine Erfahrung wert!

Bald schon konnten alle im Kreis gehend zu Musik Michaels Kommandos folgen. Hier ließ sich auch Bezirkskönig Andreas Detemble nicht lange bitten und lief einfach mal ´ne Runde mit. Dabei erklärte Michael weitere wichtige Fragen: wir halte ich die Fahne, wenn ich am Königsthron vorbeigehe, was mache ich, wenn die Musik stoppt- was, wenn sie wieder anfängt zu spielen?

Auf dem Schulhof fachsim-pelten die Fortge-schrittenen, frischten bei bestem Wetter Würfe und Formationen auf, diskutierten über Wettkampfregeln und hatten genauso wie die Anfänger viel Spaß beim Fahnenspiel und simulierten Zug auf dem Gelände zu ordentlicher Marschmusik.

Natürlich kann man nicht nur Schwenken und so wurde zwischen- durch auch Ball gespielt, gemeinsam Pizza und Süßes vertilgt, geredet, gelacht und auch einige Reparaturen durchgeführt. Eine weitere Runde Schwenken an der frischen Luft brachte auch die Anfänger zu kleinen Würfen und andere Figuren wie dem kleinen und großen Überflieger. Zum Schluss waren sich alle einig: es hat viel Spaß gemacht, obwohl 4 Stunden Schwenken gereicht hätten, es müssen noch einige Fahnen mehr gestaltet werden und wir müssen noch viel üben. Fazit: es hat sich gelohnt auch diesen Teil des traditionellen Schützenwesens zu erfahren und zu erleben und wir sehen uns in einem der nächsten Schützenzüge beim Schwenken!

Stolze Fahen-schwenker mit ihren wunder-schönen Fahnen.


Ein volles Vereinshaus in Weeg bot einen tollen Rahmen für das diesjährige Bezirks-prinzen-schießen an dem Prinzen aller Alters-klassen und aller im Bezirk vertretenen Bruder-schaften teilnahmen. Nach einen schönen Einzug der Teilnehmer – umkränzt von den kürzlich gebauten Schwenkfahnen – und einer kurzen Vorstellungsrunde – mit hoffentlich schon verziehenen Patzern von meiner Seite - folgte sogleich der Ehrenschuss der noch im Amt befindlichen Bezirksjugend-mäjestäten mit dem Lasergewehr.Sie meisterten und die Aufgabe mit Leichtigkeit und übergaben dann das Lasergewehr an die 3 angetretenen Bambiniprinzen. Da auch die jüngeren unter den Prinzen ihr Schießen beherrschen, dauerte es nicht mal 15 Minuten bis die Zahl von 90 Ringen von Hannah Liedke von der Bruderschaft Wald überschossen wurde und damit der Bezirksbambiniprinz für die Saison 2016/2017 von allen beglückwünscht werden konnte. Zeitgleich versuchten sich die auf der Schießbahn versammelten Schützen auf ihr Schießen und ihre 3 Schuss zu konzentrieren. Dies war sicher nicht so leicht bei dem aufbrausendem Jubel im Saal. Nacheinander gaben erst die  Prinzen und dann die Schülerprinzen unter den wachsamen Augen der Bezirksschießmeister Frank Riechert und dessen Stellvertreter Michael Krapp ihr Bestes.

Während die Eltern, Freunde, Königspaare und alle anderen anwesenden Schützenschwestern und -brüder dem leckeren Kuchenbuffet gut zusprachen verliehen die beiden dann auch in diesem Jahr der erfolgreichen Jugend der Bezirksmeisterschaften ihre Nadeln, Urkunden und Auszeichnungen. Als letztes nahm ich dieses Jahr den Pokal der Jungschützenmeister für den Bezirk entgegen. In diesem Jahr wird der Pokal nun erstmalig mit einer Plakette versehen werden auf der natürlich alle, die seit seiner Stiftung gewonnen haben, verewigt werden.

Sodann machten wir uns auf den Weg in die nebenan gelegene Kirche St. Suibertus, um vor der heiligen Messe die nun abtretenden Bezirksmajestäten der vergangenen Saison mit Dankesworten, Ärmelaufnähern einem kleinen Geschenk würdig zu verabschieden und die 3 neuen Jugendmajestäten des Bezirks zu proklamieren. 

Dafür bat ich nochmals alle angetretenen Prinzen einer Altersklasse nach vorne und machte dann relativ kurzen Prozess bei der Verkündung. Bente Lettmann aus Wald setze sich mit 28 Ringen bei den Schülern durch und ist somit Bezirksschülerprinz für die kommende Saison.

Bei der Jugend freute sich John Seidel von der Bruder-schaft Beyenburg, dass er sein Ziel mit 22 Ringen erreicht hat und nun den Bezirk als Bezirksprinz im kommenden Jahr vertreten kann.

Es folgte die von einigen der jungen Schützinnen ausge-arbeitete Messe. Zum Thema Heimat gab Stephie eine schöne Einführung und band auch das als Symbol für Wärme und Geborgenheit gestaltete Haus mit den vielen Kerzen und das Plakat mit den Gedanken und Stichworten der Anwesenden mit ein. 

Die Weihe oder Segnung der gebastelten Schwenk-fahnen durch Bezirks-präses Pater Mathieu bildete genauso wie das Rund der Jungschützen um den Altar einen feierlichen Punkt in der Messe. 

Viele Lieder – vom kurzfristig einge-sprungenen Organist begleitet - und einge-bundene Texte leiteten den Abschluss eines langes Tages ein. Die Erlös der Kollekte wurde schon fast traditionell dem Kinder-und Jugendhospiz Burgholz gespendet. 

Allen Bezirksprinzen wünscht der Bezirksjugendvorstand und sicher alle Schützen im Bezirk auf diesem Wege nochmals ein ganz tolles Jahr. Wir freuen uns auf eure Besuche bei den verschiedenen Schützenfesten und auch auf eure Ideen.  A.W.


Erstmalig feierten wir rund eine Woche nach dem Bezirks-prinzen-schießen eine Prinzenparty für und mit den scheidenden und neuen Prinzen. Aller Anfang ist schwer und so trafen sich ca. 15-20 junge und junggebliebene Schützen in den Räumen der Bruderschaft Wald zum Plausch bei guter lauter Musik von DC Max, Getränken und vielen Leckereien und Pizzaschnecken, Pizzaschiffchen, Pizza-Minis einfach Pizza überall! Die Stimmung war gelöst und freundlich – allerdings hätten der Aktion noch ein paar Leute mehr echt gut getan. A.W.


Anfang April traf sich eine buntgemischte Gruppe aus Interessierten, um sich der Heraus-forderung des Schwenkfahnenbauens zu stellen. Als technischer Unterstützer hatte sich Andreas Förster aus dem Bezirk Düsseldorf-Nord/Angerland zu uns gesellt. Er reiste gleich mit einem Wagen voller Ausrüstung an. Man merkte, dass er das Bauen nicht zum ersten Mal machte – ganz im Gegensatz zu uns.

Nach der Begrüßung  verteilten wir uns locker an die Tische oder auf den Boden im Ohligser Pfarrsaal, um die Fahnen-tücher zu bemalen.

Dies nahm den zeitauf-wändigsten Teil der Arbeit ein – machte aber auch am meisten Spaß. 

15 Schützen allen Alters waren eifrig dabei den Bergischen Löwen oder das Kreuz-Pfeil-Symbol auf die umnähten Tücher zu übertragen. 

Nach dem Trocknen auf der proviso-rischen Wäscheleine, wurde durch Bügeln die Farbe fixiert und dann erfolgte der 2.Farbauftrag auf der Rückseite. 

Die Trockenzeit konnte gut von allen als Mittagspause genutzt werden. Dann ging es raus zum Technikteam, um den idealen Schwenkstab für jeden zu finden. Rundholz oder Besenstiel dienen als Aufhängung für das Fahnentuch, das mit Polsternägeln daran befestigt wird. Das Ende des Stabs endet in einer Edelstahl-Hülse. Blei innerhalb der Hülse sorgen für gute Flugeigenschaften. Auch wenn noch ein paar Folgearbeiten nötig sind, um die Schwenkfahnen zu vollenden, war es ein gelungener Tag von dem wir alle mehr als nur unser Fahnentuch mitnehmen konnten. Mitte Mai treffen wir uns dann alle mit komplett-fertigen Schwenkfahnen zum 2. Teil des Workshops, um Griffe, Schwenk- und Wurftechniken des Fahnenschwenken zu lernen. Viele neue Erfahrungen warten bestimmt auch dort auf uns! A.W.


Am letzten Oktober-
wochenende nahm ein kleiner Teil der Bezirks-jugend an der 17.Diözesan- jung- schützen- wallfahrt im schönen Adendorf teil. 

An fünf Stationen teils religiöser Art, teils ortsbezogen -wichtig lauschten wir Gleichnissen aus der Bibel und beteten. Dazwischen blieb auf dem Weg Zeit zum Nachdenken über das Gehörte oder zum Auffrischen oder Knüpfen von Kontakten. Den Abschluss bildete eine Jugendmesse mit viel Musik und Gesang und einem Anspiel zum Thema der Veranstaltung „ Lebst du noch… oder glaubst du schon?“ Als Erinnerung an den Tag erhielten alle Teilnehmer einen Untersetzer aus gebrannten Ton – ein typisches Souvenir, da Adendorf für seine Tonarbeiten bekannt ist und einen sehr schönen Anstecker. Für viele war es die erste Art der Teilnahme an einer Wallfahrt. Ein gutes Mittel um auch dem Teil GLAUBE in unseren Leitsatz wieder etwas mehr Platz im Leben zu geben.


In diesem Jahr machten wir uns mit insgesamt über 70 Personen per Bus auf den Weg zum BJT und stellten damit eine der größeren Gruppen des Events. Bereits auf der Hinfahrt und später im Festzelt konnte man uns durch die am Bezirksjugendtag gestalteten blauen BJT-T-Shirts gut als Gruppe identifizieren.

Unsere Unter- bringung befand sich diesmal in einer Turnhalle, die wir uns mit weiteren anderen Gruppen teilten. So konnten wir alle dem aktuellen Thema Flüchtlinge und deren Unterbringungssituation eine ganz neue Seite abgewinnen und deren Lage nachspüren. 

Die Musik, der DJ und die Band des Freitag-Abends heizte allen ordentlich ein und so wussten auch alle Ersttäter, worum es beim BJT geht : Gute Laune! Tanzen! PARTY! Nach einer ersten unruhigen Nacht, deren Auslöser bald die Heimreise antreten durften, startete das Rahmenprogramm mit Ausflügen zum Bowling, in den Tierpark und zum Schwimmen. Michelle Detemble begab sich zum Bundesschülerprinzen-Schießwettbewerb und Wald nahm mit 2 Mannschaften beim BJT-Cup teil. Der Rest ging entweder wieder schlafen oder vertrieb sich die Zeit auf der Spielwiese bei Hüpfburg und Co. 

Am Abend ging es nach der Verkündigung der der neuen Bundes-
majestäten zurück ins Zelt zur nächsten Partyrunde. Diese fiel diesmal ebenso heftig wie am Vortag, aber nicht ganz so lang aus, da sich das Schlafdefizit doch langsam bemerkbar machte und man ja auch nicht wusste, wann das nächste Shuttle kommt, um einen zur Unterkunft zu fahren.
Wir gratulieren hier Michelle nochmals zu ihren hervorragenden 5. Platz beim Schießen – du hast den Bezirk auf jeder Ebene ganz wunderbar vertreten. Am Sonntag liefen wir zum guten Abschluss nach der tollen mitreißenden Jugendmesse bei kalten, sonnigen Wetter im Festzug mit. Die Fahnenschwenker erhielten wieder viel Applaus der Bevölkerung und insgesamt hinterließen wir im positiven Sinne Eindruck mit unserer großen Gruppe. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto und einem - wie alle Mahlzeiten - guten Mittagessen vom Deutschen Roten Kreuz machten wir uns alle bereit den Heimweg anzutreten oder die Ferien in der Umgebung zu verlängern. Erschöpft, aber glücklich alle heil nach Hause oder zu ihren Eltern gebracht zu haben, konnte ich dann auch sagen: BJT geschafft! Aber nach dem BJT – ist vor dem BJT: wir sehen uns 2016 in Wissen an der Sieg!


Wir basteln uns ein T-Shirt für die Bundesjung- schützen- tage: Dazu braucht man: blaue T-Shirts, bedruckte Bügelfolie, jede Menge mitfahrende Jungschützen des Bezirks, Scheren, Bügeleisen, Spiele, gute Laune. 1.Schritt: eine kurze Ansprache, damit jeder weiß, worum es geht und wie der Ablauf aussieht.

2. Schritt: T-Shirt in der richtigen Größe aussuchen 

3. Schritt: schnippeln, schnippeln, schnippeln 4. Schritt: bügeln, bügeln, bügeln 

5. Schritt: etwas Ablenkung zwischen- durch 6. Schritt: fertig!



Mit vielen Majestäten, Jung- und Stamm-schützen fuhr der Bezirk auch dieses Jahr wieder zum Diözesan- jung- schützentag.  Am 23. August begleiteten wir Sophie Vohl, Michelle Detemble und Christine Albuszies zu ihrem Schießen auf die Diözesanwürde nach Hennef an der Sieg. Bei gutem Wetter, aber wieder einmal mit wenig Rahmenprogramm, um sich die Zeit zwischen Festzug und Siegerehrung zu vertreiben, harrten wir trotzdem gut gelaunt in der Halle bei Speis und Trank aus. Schlussendlich war das Zug-Glück zur Startreihenfolge gegen Sophie und ein anderer Bewerber wurde neue Diözesanmajestät bei den Bambinis. Sophie hat die lange Wartezeit (über 1h) wegen technischer Probleme mit der Laseranlage trotzdem gut gelaunt ertragen. Christine hat es mit ihrem Schießergebnis leider auch nicht unter die ersten Acht geschafft, sodass es für sie keine Chance auf dem Titel Bundesprinz beim BJT in Bösel geben wird. Auch sie trug es mit Fassung.

Michelle Detemble aus Clemens wird nun unseren Bezirk beim Bundes-schüler-prinzen-schießen beim BJT vertreten. Mit einem sehr guten Ergebnis von 29 Ringen blieb sie nur einen Ring unter dem der neuen Diözesan-schüler-prinzessin und belegte damit den 4. Platz. Sie nahm es staunend und strahlend zu Kenntnis und konnte es doch kaum glauben, da sie den ersten Schuss „total verrissen“ hatte.


Ich selber bin nur knapp am Pokal der Bezirksjung- schützen- meister vorbei-geschrammt. Der Schütze vor mir schoss den Vogel ab.    Nochmals vielen Dank an alle Autofahrer, Festzug-Mitläufer, Standarten-Mitbringer, Standarten-Träger, seelische Unterstützer, Daumendrücker, Beifallklatscher und Jugend-Nachhause-Fahrer.  A.W.


Wie in den letzten Jahren begannen die Wettkämpfe mit den jüngsten Anwärtern. Sophie Vohl von SG-Wald und Beatrice Detemble von Solingen-St.Clemens bestritten vor vollem Saal souverän ihr Schießen und ließen sich auch von technischen Problemen mit dem Lasergewehr nicht verunsichern. Dank dem Ersatzlasergewehr der Bruderschaft Gräfrath und der technischen Durchführung und Leitung von Roland Wiesner konnte sich Sophie Vohl mit einem Schuss auf die vollen 10 den Titel des Bezirksbambiniprinzen sichern. 

Als neuen Programm- punkt führte Bezirks-schieß-meister Frank Riechert durch die Siegerehrung der besten Jungschützen der diesjährigen Bezirks-meister-schaften. Diese, und damit auch die siegreichen Schützen, hat hiermit eine deutliche Aufwertung erfahren, da so viele Schützen die geschossenen Ergebnisse würdigten. Der Jungschützenmeisterpokal konnte dieses Jahr an Jörg Gretges der Bruderschaft SG-Ohligs überreicht werden. 

Die Pfarrkirche St. Katharina, wo Pater Mathieu unter vielfältiger Teilnahme der Jugend durch einen festlichen Wortgottes-dienst führte, bot für Proklamation und Krönung der neuen Bezirksmajestäten einen würdigen Rahmen. Als neuer Bezirksschülerprinz konnte sich Michelle Detemble aus der Bruderschaft St.Clemens mit 29 Ringen und einem Teiler von 288 gegen Carolin Albuszies von der Bruderschaft SG-Wald mit ebenfalls 29 Ringen und einem Teiler von 292 und Maurice Keunecke von der Bruderschaft W-Beyenburg mit 25 Ringen durchsetzen. Für das Jahr 2015/2016 konnte Bezirksjungschützenmeisterin Anja Wiesner Christine Albuszies aus SG-Wald zum Titel des Bezirksprinzen beglückwünschen. Sie setzte sich mit 24 Ringen gegen ihre Mitstreiter Thomas Schwientek aus W-Beyenburg und Jenny Rüttgers von SG-Ohligs durch. Somit fand dieser Tag einen würdigen Abschluss. Allen neuen Majestäten wünschen wir ein tolles Prinzenjahr und viel Glück bei der Erringung höherer Würden. Ein herzliches Dankeschön an alle Schützen für die rege Teilnahme und vielfältige Unterstützung vor und während Veranstaltung.


Neue Bezirksjungschützenmeisterin ist Anja Wiesner von der Bruderschaft Solingen - Wald. Die bisherige Bezirksjungschützen-meisterin Stephanie Over ( Weeg ) steht ihr nun als stellvertretende Bezirksjungschützenmeisterin zur Seite. Ebenso wie Susanne Albuszies ( Wald ) als Kassiererin und Niklas Hoppe ( Weeg ) als Schriftführer. Wir wünschen dem neuen Bezirksjungschützenvorstand viel Glück und Erfolg.fr


Warum tun sich drei über vierzigjährige das an, mit 44 Jugendlichen in einem Klassenzimmer auf Luftmatratzen zu übernachten??? Weil es wieder toll war. Die Bundesjungschützentage, kurz BJT genannt, finden einmal im Jahr an einem Wochenende im Oktober statt. Es ist das größte Jugendevent unseres Jugendverbandes, dort treffen sich knapp 4.000 Kinder und Jugendliche, also Jung-und Schülerschützen, um  ihre Bundesmajestäten zu ermitteln. Und um neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen zu feiern und sich auf dem großen Festzug den Zuschauern zu präsentieren. Das Fest der kurzen Wege war es in diesem Jahr, alles lag ganz nah beisammen. Dementsprechend wenig Schlaf gab es, denn auch das Festzelt mit Musik bis 3 Uhr war ganz nah. Aber man fährt auch nicht zum Schlafen zum BJT... Wegen der weiten Strecke sind wir mit einem Bus gefahren, der uns sicher nach Damme und wieder zurück brachte. Und unsere Gruppe war von Beginn an zusammen. Es war toll, und wir zählen die Tage bis zum BJT 2015, der uns wieder in den Diözesanverband Münster führen wird, diesmal nach Bösel, der nördlichsten Bruderschaft unseres Bundes.




Seit vielen Jahren hat die Bezirksjugend des Bezirks Bergisch-Land gespart, um endlich den Jugendmajestäten neben den Prinzenketten auch für die Vereinsfahnen ein sichtbares Zeichen ihrer errungenen Würden überreichen zu können. Am 6.April 2014 war es dann soweit:  pünktlich zum Bezirksprinzenschießen waren die neuen Fahnenbänder fertig. In einem spannenden Wettkamp konnte sich der Bambiniprinz aus Solingen-Wald, Emely Wiesner, den Titel des Bezirksbambini-prinzen sichern. Daniel Fuchs und Tobias Eicke, beide aus Wuppertal-Beyenburg, errangen die Titel des Bezirksprinzen und Bezirksschülerprinzen. Die Krönung fand zum ersten Mal während der abschließenden Jugendmesse statt, in der unser Bezirkspräses Pater Mathieu auch die neuen Fahnenbänder segnete. Die Pfarrkirche St.Maria Himmelfahrt in Solingen-Gräfrath bot dafür eine sehr feierliche Kulisse. 

Danke an alle Teilnehmer des Bezirks-prinzen-schießens.
Und die Sammlung für Kasi hat 243,82 Euro ergeben. Vielen Dank!!!


                                        Die neuen Majestäten: Bambiniprinz wurde Emely Wiesner aus Wald, Schülerprinz Daniel Fuchs aus Beyenburg und Prinz Tobias Eicke, ebenfalls aus Beyenburg.                         Wir wünschen unseren neue Majestäten ein ganz tolles Prinzenjahr.



Auch Basti Besserwisser war begeistert.

































72 Stunden - Ein Herz für Burgholz

Wir, die Jugend des Bezirkes Bergisch Land, hat dieses Jahr zum ersten Mal an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ teilgenommen. Ebenso schnell wie wir uns entschieden haben, mitzumachen, war uns auch klar, dass wir uns ein eigenes Projekt überlegen würden. Und sehr schnell hatten wir auch die passende Idee gefunden: Wir wollen auf dem Fronhof, einem öffentlichen Platz mitten in Solingen, ein Kinderfest zugunsten des Kinderhospizes Burgholz veranstalten. Auslöser dazu war unser Bezirkskönigspaar Guido und Nicole Wasserfuhr, die während ihres Königsjahres Holzherzen für Burgholz verkauft und reichlich Spenden gesammelt hatten. Daran wollten wir uns anschließen und aus der Herz-Aktion eine große Bezirksjugendaktion machen.
Der Name unserer Aktion " Ein Herz für Burgholz" war dann schnell gefunden, die Homepage auf der 72-Stunden-Seite rasch erstellt und facebook (
hier gehts auf die Facebookseite ) tat sein bestes, um uns und unser Vorhaben innerhalb und auch außerhalb Solingens bekannt zu machen.
Für unser Fest haben wir uns an viele Firmen wegen Spenden gewandt, die uns dann auch sehr großzügig bedachten. So waren wir in der Lage, unsere vielen Spielstände mit den unterschiedlichsten Gewinnen auszustatten. Das THW hat uns und unseren Transport tatkräftig unterstützt, trotz gleichzeitigem Einsatz beim Hochwasser in Magdeburg.
Das Fest war gut besucht, auch die zwischenzeitlichen Regenschauer konnten die gute Stimmung nicht trüben. Einzig die Presse, die sich auf einer anderen 72-Stunden-Aktion tummelte und uns außen vor ließ, hat eine fast perfekte Aktion gestört.
Den Abschluß unserer 72 Stunden bildete eine von uns ausgearbeitete Jugendmesse, an der wir unser Projekt auch der eigenen Gemeinde noch einmal vorstellten. Dort durften wir den restlichen Kuchen verkaufen und mit unseren Herz-Spardosen noch einmal sammeln.
So haben wir nicht nur den Kindern auf dem Fest ein Strahlen ins Gesicht zaubern können, sondern auch noch den sensationellen Betrag von XXXX Euro erwirtschaftet ( den genauen Betrag gibt es erst auf dem Bezirksfest am 13.Juli). Und obendrein haben wir noch 3 tolle Tage verlebt, in denen wir als Bezirksjugend noch ein Stück näher zusammengewachsen sind.

Stephanie Over
Bezirksjungschützenmeister

Unser Team auf dem Fronhof ! Danke allen Helfern !! Auch den vielen Helfern           ( z.B. die Kuchen-bäcker ) im Hintergrund die nicht auf dem Bild sind !!!




Über 200 Schützen konnten am 31. Oktober 2009 zur diesjährigen Diözesan- Jung- schützen- wallfahrt von  Diözesan- jung- schützen- meister Thomas Köhler und Bezirks- jung- schützen- meister Christoph Wacker in Wuppertal-Beyenburg, im Bezirk Bergisch Land begrüßt werden.

Unter dem Motto „Auf‘s Kreuz gelegt“ startete am 31. Oktober 2009 die 11. Diözesan-Jungschützenwallfahrt des BdSJ DV Köln. Über 200 Teilnehmer von jung bis alt hatten sich in früher Morgenstunde an das Ende der Diözese nach Wuppertal-Beyenburg aufgemacht.

Ab 9.00 Uhr gab es in der Schützenhalle Frühstück für alle. Nach dieser Stärkung begann mit der ersten Station die Wallfahrt auf dem Schützenplatz. Während dieser und drei weiterer Stationen wurde das Thema „Auf’s Kreuz gelegt“ in Verbindung zu unserem Leitbild unseres Bundes „Glaube – Sitte – Heimat“ gebracht. Die Teilnehmer sollten versuchen, das Leitbild auf sich selber zu projizieren. Wieweit lässt sich unsere Schützenjugend auf‘ Kreuz legen, wieweit steht die Jugend zu den Idealen, auch in der Öffentlichkeit?

Diese und andere Fragen stellte das Organisationsteam von der Schützenbruderschaft St. Annae et Katharinae aus Wuppertal-Beyenburg den Teilnehmern. Die Bruderschaft in Beyenburg, die im vergangenen Jahr ihr 625-jähriges Jubiläum feierte, verbindet sehr viel mit diesen Themen, da sie selber den sozial-caritativen und kirchlichen Aspekt unserer Bruderschaften stark für sich im täglichen Miteinander herausstellt. Das war auch genau der Grund, warum das Organisationsteam mit den Schützenbrüdern Ralf Gilsbach, Bruder Dirk Wasserfuhr O.S.C., Guido Wasserfuhr und Christoph Wacker die diesjährige Wallfahrt ausrichten wollte.

Ein besonderer Höhepunkt der Wallfahrt war sicherlich die Entstehung des neuen Wallfahrtskreuzes des BdSJ DV Köln. Das Kreuz wurde im Vorfeld zur Wallfahrt von einem Beyenburger Schützenbruder angefertigt. Während der Wallfahrt wurden Plaketten mit Symbolen für Glaube, Sitte und Heimat auf das Kreuz gelegt. Als Besonderheit wurde während der Hl. Messe vor der Segnung des Kreuzes eine Berührungsreliquie des Hl. Sebastianus in Form eines Pfeiles unter einer weiteren Plakette eingelegt. Das neue Wallfahrts-Kreuz verbleibt im Besitz des BdSJ DV Köln und wird zukünftig zu jeder Wallfahrt dem jeweiligen Ausrichter übergeben.


Der Gottes-dienst, der vom Diözesan- jung- schützen- präses Stefan Ehrlich, dem Beyenburger Pfarrer Benedikt Schmetz, dem Beyenburger Präses Pater Gerard Vos O.S.C. und dem Präses aus Solingen Weeg, Pfarrer Dr. Ulrich Sellier, zelebriert wurde, fand seinen Höhepunkt, als das neue Kreuz über die Köpfe hinweg durch die Kirche gereicht wurde. Begleitet wurde diese Aktion durch das Lied „Receive the power – Empfangt die Kraft“, das der Chor „Caminando“ neben vielen anderen Liedern während der Hl. Messe eindrucksvoll und unter viel Applaus darbot.

Der Erlös der Kollekte des Gottesdienstes wird dem Verein Tansania e.V. zur Verfügung gestellt, der sich in Tansania um Aidswaisen kümmert. Durch eine weitere Sammlung in der Schützenhalle während des Mittagessens konnte insgesamt eine Summe in Höhe von 425,- € erreicht werden. 

Zum Abschluss der Wallfahrt gab es für alle Teilnehmer das diesjährige Wallfahrtsabzeichen und ein gemeinsames Mittagessen in der Schützenhalle.

Der
Info - Flyer und das Plakat zur 11. Diözesan- Jungschützenwallfahrt können hier herunter geladen werden.

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